THEATER IM
PFALZBAU
Pfalzbau 20 Tanz
Tanz

Skid / Autodance

DienstagDi25. Mai25.05.202119:30 UhrTickets 25 € - 46 €
MittwochMi26. Mai26.05.202119:30 UhrTickets 25 € - 46 €
Tanz

Skid / Autodance

Katrín Hall, die aus Island stammende künstlerische Leiterin der GöteborgsOperans Danskompani, betrachtet den Tanz als Kunstform, die vielfältige Eindrücke und Gefühle hervorrufen kann. Damit die thematische Auseinandersetzung der Choreographie bei den  Zuschauern so ankommt, dass tief im Inneren Emotionen ausgelöst werden, können verschiedene Stilmittel bis hin zur Provokation zum Einsatz kommen. Um die Vorstellungswelten des Publikums zu erweitern, sind Choreographen beständig auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten, neuen Formaten, einem neuen Bewegungsvokabular – und natürlich auch nach neuen Themen.

Mit den beiden Werken von Damien Jalet und Sharon Eyal präsentiert die GöteborgsOperans Danskompani zwei komplett unterschiedliche, unverwechselbare Handschriften des zeitgenössischen, innovativen Tanzes. Damien Jalet hat für seine Choreographie den Titel Skid gewählt, den man vielleicht mit „Talfahrt“ übersetzen könnte. Auf der Bühne ist eine riesige Schräge aufgebaut, die sich in einem Winkel von 34° nach unten neigt. Die Tänzerinnen und Tänzer mussten lernen, sich auf dieser steilen Neigung des Bühnenbodens zu bewegen. Am Beginn der Proben stand die Frage, wie man diesen ungewohnten Raum zähmen könnte. Damien Jalet war neugierig darauf, welches Verhältnis die Körper zur Steigung einnehmen würden. Welche Geschichten würden sich daraus ergeben? Kaum geboren, ist der menschliche Körper an die Schwerkraft gebunden. In Skid stellen sich die 16 Tänzerinnen und Tänzer dem Sog der Schwerkraft entgegen. Kleidungsstücke, die zurückgelassen werden, fallen sofort nach unten und demonstrieren, welche Kräfte aufgewendet werden müssen, um sich der Schwerkraft zu widersetzen. Damien Jalet entwickelt mit der GöteborgsOperans Danskompani eine neue Landschaft physischer Möglichkeiten – risikofreudig, humorvoll und ungeheuer dynamisch.

Sharon Eyals Choreographie Autodance ist grandios in ihrem Minimalismus, gewagt und geradezu hypnotisch. Die aus Israel stammende Sharon Eyal hat in den vergangenen zehn Jahren eine Reihe hochgelobter Werke für namhafte Tanz-Compagnien geschaffen. Autodance ist ihre zweite Kreation für die GöteborgsOperans Danskompani, charakteristisch ist das pulsierende Tempo, ausgelöst durch die elektrisierenden Techno-Vibrationen. Eyals Handschrift kann wahrhaft als makellos bezeichnet werden, explosiv und sinnlich bis an die Schmerzgrenze.

Choreographien von Damien Jalet und Sharon Eyal

GöteborgsOperans Danskompani, Schweden

Aus der Spielzeit 2019/20 – Tickets behalten ihre Gültigkeit

GROSSE BÜHNE
DI, 25.05.21, 19:30 UHR, TT, PAS, WA
MI, 26.05.21, 19:30 UHR, BR 2, TG 2

Deutschlandpremiere
Skid
Choreographie Damien Jalet
Musik Christian Fennesz
Zusätzliche Musik Marihiko Hara
Bühne Jim Hodges, Carlos Marques da Cruz
Kostüme Jean-Paul Lespagnard
Licht Joakim Brink

Autodance
Choreographie Sharon Eyal
Ko-Choreograph Gai Behar
Musik Ori Lichtik
Kostüme und Choreographie-Assistenz Rebecca Hytting
Licht Alon Cohen

Preise 46 € / 39 € / 32 € / 25 €
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