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Liebe im Kontext von Kompliz*innenschaften

SamstagSa23. Oktober23.10.202120:00 UhrTickets 3 € - 9 €
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Liebe im Kontext von Kompliz*innenschaften

Kompliz*innenschaften können kompliziert sein. Sie bedeuten Aushandlungen
verschiedener Perspektiven – Widerstand und Solidarität, aber auch Ehrlichkeit, Mut und Verletzlichkeit zu zeigen.

Was bedeutet jedoch Liebe in diesem Kontext?
Wie zeigt sich Liebe im Kontext von Kompliz*innenschaften?

Wir wollen im Rahmen einer performativen Lesung erproben, wie Kompliz*innenschaften funktionieren. Dort wo sie schön sind und dort, wo sie auch mal scheitern. Gemeinsam erkunden wir, welche Rolle Liebe in Kompliz*innenschaften spielt und warum diese gerade dort so wichtig ist.

Ina Holev
Ina Holev ist freie Journalistin, Autorin und Bildungsvermittlerin. Sie ist in der Ukraine geboren, im Ruhrgebiet aufgewachsen und schreibt und spricht aus einer post-migrantischen und jüdischen Perspektive. Ina studiert in Düsseldorf Medienkulturanalyse (M.A.) mit Fokus auf audiovisuellen Medien, Gender-Theorien und Repräsentationsfragen. Zusammen mit Miriam Yosef hat Ina Holev Jüdisch & Intersektional – Initiative für kritische Bildungsarbeit gegründet. In diesem Rahmen ist Ina Holev neben der Tätigkeit als Bildungsvermittlerin auch als Kuratorin und Speakerin tätig. Ina ist außerdem Co-Herausgeberin von defrag zine für feministisch-utopische gedankenexperimente, verfasst Prosa und konzipiert Performances.

Fatima de Bossa
Fatima de Bossa ist freie Künstlerin und Kuratorin. Sie ist Teil von den Kollektiven Salon der Perspektiven, die Initiative formuliert kritische Perspektiven in der Kulturarbeit, sowie b.eef, das Kollektiv arbeitet zwischen digitaler Welt und haptischem Raum. Außerdem ist sie Mitherausgeberin des Magazins YallahSalon. Ihre Arbeiten wurden unter anderem beim Filmfestival Münster und den Duisburger Akzenten ausgestellt, ihr Essay Die Freude des Widerstandes wurde im Literaturmagazin Literarische Diverse in 2020 veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Miriam Yosef
Miriam Yosef ist Doktorandin im Bereich Menschenrecht, aktuell Research Fellow bei ELES und arbeitet als freie Bildungsreferentin, Theaterschaffende, Kuratorin und Autorin. Sie ist Teil des Kollektivs Salon der Perspektiven und Mitherausgeberin des Magazins YallahSalon. Außerdem ist sie im Vorstand von „TakeOver“, einem Verein zur intersektionalen Kampagnenarbeit. Zusammen mit Ina Holev ist Miriam Mitgründerin von Jüdisch & Intersektional - Initiative für kritische Bildungsarbeit. Miriam ist Co-Gründerin des Instituts für Affirmative Sabotage und hat in der Spielzeit 2020/2021 mit Thu Hoài Tran „Eine Erinnerung, dass wir Viele sind“ am Staatstheater Nürnberg inszeniert, mit dem Anliegen, existierende Ausschlüsse im Theater performativ zu sabotieren und migrantisierte, jüdische und feministische Widerstandsperspektiven sichtbar zu machen.

Thu Hoài Tran
Thu Hoài Tran ist Theaterschaffende*r & freiberufliche*r Bildungsvermittler*in. Hoài schreibt und publiziert Beiträge u.a. über die Notwendigkeit einer Dekolonialisierung des Stadttheaters. Hoài ist Teil des bildungsLabs*, einem Zusammenschluss von migrantisierten Kulturbildner*innen und Akademiker*innen of Color und im Vorstand von „TakeOver“, einem Verein zur intersektionalen Kampagnenarbeit. Von 2020-2021 entwickelte Hoài als Regie zusammen mit einem Ensemble von Schwarzen Frauen und Frauen of Color die feministische Performance HALT über intersektionale Solidarität am Berliner Ringtheater, das Juni 2021 Premiere feierte. Darüber hinaus hat Hoài als Co-Gründer*in des Instituts für Affirmative Sabotage in der Spielzeit 2020/2021 mit Miriam Yosef „Eine Erinnerung, dass wir Viele sind“ am Staatstheater Nürnberg inszeniert, mit dem Anliegen, existierende Schwellen und Ausschlüsse im Staatstheater performativ zu sabotieren.

Performative Lesung mit Ina Holev, Fatima de Bossa, Miriam Yosef & Thu Hoài Trần

SA, 23.10.2021, 20:00 UHR

GLÄSERNES FOYER
Solidarischer Einheitspreis 9 € / 6 € / 3 €