Moby Dick
| FreitagFreitag | 6. März6.03. | 2026 | 19:30 Uhr | Tickets 30 - 60 € | ||
| SamstagSamstag | 7. März7.03. | 2026 | 19:30 Uhr | Tickets 30 - 60 € | ||
| SonntagSonntag | 8. März8.03. | 2026 | 14:30 Uhr | Tickets 30 - 60 € |
| FreitagFreitag | 6. März6.03. | 2026 | 19:30 Uhr | Tickets 30 - 60 € | ||
| SamstagSamstag | 7. März7.03. | 2026 | 19:30 Uhr | Tickets 30 - 60 € | ||
| SonntagSonntag | 8. März8.03. | 2026 | 14:30 Uhr | Tickets 30 - 60 € |
Von der ersten Zeile an entwickelt Herman Melvilles 1851 veröffentlichter Roman einen unwiderstehlichen Sog: Der Walfänger Ismael heuert auf der Pequod an, die sich unter dem Kommando eines mysteriösen Kapitäns auf die Fahrt durch die Weltmeere begibt. Käptn Ahab ist besessen von der Jagd nach jenem weißen Wal, der ihm einst das Bein abriss. In ihm sieht Ahab das personifizierte Böse, seine ganze Obsession gilt der Rache an Moby Dick. Mensch und Natur liefern sich einen erbarmungslosen Kampf, der erst mit dem Untergang der Pequod endet.
Robert Wilson schafft mit überwältigenden Bildern eine sehr eigene Adaption dieses legendären Stoffes. Seltsam fragil und aufgeheizt ist die Atmosphäre an Bord der Pequod, sie liefert die Grundstimmung für einen Theaterabend von atemloser Dichte. Wilsons expressionistische Lichtregie, die eingängigen Songs von Anna Calvi, die physische Präsenz des Ensembles verweben sich zu einer höchst suggestiven Komposition. Alles fokussiert sich auf die Zuspitzung; die unbeherrschbare Dynamik des Geschehens, das unerbittlich auf die Katastrophe zuläuft. Bemerkenswert virtuos agieren vor allem Raphael Gehrmann und Christopher Nell, die als Gespann durch den Abend führen und die Inszenierung mit burleskem Witz befeuern. Moby Dick erinnert an Robert Wilsons ersten großen Erfolg, seine Freischütz-Bearbeitung The Black Rider (vor Jahren auch in Ludwigshafen zu sehen). Mit dieser Inszenierung knüpft er an seine Ursprünge an und liefert allerbeste Unterhaltung im Stil des Vaudeville.
Moby Dick ist Wilsons letzte Theaterarbeit, er starb im August 2025. Anlässlich seines Todes war in der Rheinpfalz zu lesen: „Seine Bühnenkunst war unvergleichlich und so ganz anders als die seiner Kollegen in unserer Zeit: Hochkonzentriert in ihren Bildern und entschleunigt in den Bewegungen – und gerade deshalb so unglaublich intensiv. Sie wird in seinen weltweit gespielten Inszenierungen fortleben. Der vielfach preisgekrönte Texaner Robert ‚Bob‘ Wilson galt als einer der bedeutendsten Regisseure der Theaterwelt.“
„Es ist einer der schönsten Robert Wilson Abende seit Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten… Ein Abend für alle, die im Theater gerne träumen. Tolle Bilder, tolle Musik.“ Deutschlandfunk Kultur
„Robert Wilson sorgt am Düsseldorfer Schauspielhaus mit Herman Melvilles Moby Dick für Ekstase.“ FAZ
Hier geht's zum Trailer!
Nach dem Roman von Herman Melville
D’Haus – Düsseldorfer Schauspielhaus
Inszenierung Robert Wilson
Musik Anna Calvi, Chris Wheeler, Dom Bouffard
Kostüme Julia von Leliwa
Mitarbeit Ann-Christin Rommen, Serge von Arx, Marcello Lumaca
Video Tomasz Jeziorski
Maske Manu Halligan
Sound Torben Kärst
Dramaturgie Robert Koall, Mitarbeit Eli Troen
Mit Rosa Enskat, Raphael Gehrmann, Michael Fünfschilling, Moritz Klaus, Jonas Friedrich Leonhardi, Christopher Nell, Yascha Finn Nolting, Heiko Raulin, Yaroslav Ros, Jürgen Sarkiss, Roman Wieland
GROSSE BÜHNE
FR, 06.03.26, 19:30 UHR, S 1, JA 1
SA, 07.03.26, 19:30 UHR, S 2, 3/9 T
SO, 08.03.26, 14:30 UHR, SEN 2+
Für 06.03.: Stückeinführung um 18:45 UHR
Preise 60 € / 50 € / 40 € / 30 €
Dauer ca. 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause