THEATER IM
PFALZBAU
Pfalzbau 10 Tanz
Tanz

Giselle

SamstagSamstag21. November21.11.202619:30 UhrTickets 43 - 86 €
SonntagSonntag22. November22.11.202618:00 UhrTickets 43 - 86 €
Tanz

Giselle

Die Dorfschönheit Giselle ist die große Liebe von Hilarion, dem Wildhüter, doch ihr Herz gehört Herzog Albrecht, in den sie selbst unbändig verliebt ist. Giselles Leidenschaft ist außerdem das Tanzen, zum großen Kummer ihrer Mutter Berthe, die um das schwache Herz ihrer Tochter besorgt ist. Hilarion versucht Giselle begreiflich zu machen, dass Albrecht es nicht ehrlich mit ihr meint. Auch als Giselle ein Blumenorakel befragt, erfährt sie „Er liebt mich nicht“. Später muss sie erkennen, dass ihr Geliebter bereits an Bathilde vergeben ist. In einem Todestanz sind Giselle und Albrecht ein letztes Mal vereint, bevor Giselle zu seinen Füßen zusammenbricht. Nach ihrem Tod wird sie Teil der Wilis – unglückliche, unerlöste Wesen, die bis zum Jüngsten Tage tanzen müssen unter der unerbittlichen Herrschaft Myrthas. Der Tanz der Wilis ist einer der Höhepunkte der Choreographie des Balletts. Die von zwei Gruppen gegeneinander getanzten Arabesquen erfordern höchste Konzentration im Zusammentanz. Als Albrecht Giselles Grab besucht, soll sie ihn im Auftrag der Wilis „zu Tode tanzen“. Bei Sonnenaufgang verlieren die Wilis jedoch ihre Macht und Bathilde will Albrecht ins Leben zurückholen.

Bei der Uraufführung dieses „phantastischen Balletts“ 1841 in Paris tanzte Carlotta Grisi die Titelrolle. In keinem anderen Werk kann die Ballerina so vollkommen ihre künstlerische Persönlichkeit beweisen wie in Giselle.  Zum einen muss sie über eine hervorragende Technik verfügen, zum anderen ist überzeugendes schauspielerisches Talent gefragt. Auch Carla Fracci, die Giselle 2004 für das Balletto di Roma inszeniert hatte, ist eine legendäre Interpretin dieses Werkes. Ihr Auftritt im Film-Ballett Giselle von 1969 mit Erik Bruhn ist weltberühmt. Von 2000 bis 2010 war sie Direktorin des Ballettensembles am Teatro dell’Opera in Rom, bevor sie 2021 starb. Sie beschrieb Giselle als „Inbegriff des romantischen Balletts, das die Melancholie des Vergänglichen weckt“.

Ballett von Carla Fracci
Nach Jean Coralli, Jules Perrot, Marius Petipa, Anton Dolin

Teatro dell’Opera di Roma
Italien

Choreographie Carla Fracci
Musik Adolphe-Charles Adam
Libretto Théophile Gautier und Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges
Bühne und Kostüme Anna Anni
Licht-Design Jean-Michel Désiré

GROSSE BÜHNE
SA, 21.11.26, 19:30 UHR, BR 1
SO, 22.11.26, 18:00 UHR, BR 2
Preise 86 € / 71 € / 57 € / 43 €
Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause