THEATER IM
PFALZBAU
Pfalzbau 26 Konzerte
Konzerte

5. Sinfoniekonzert

MittwochMi16. Februar16.02.202220:00 UhrTickets 17 € - 49 €
DonnerstagDo17. Februar17.02.202220:00 UhrTickets 17 € - 49 €
Konzerte

5. Sinfoniekonzert


Die Musik der Crisantemi, eines einzelnen Andante mesto für Streichquartett, dürfte Opernliebhabern aus dem vierten Akt von Puccinis Manon Lescaut vertraut sein, wo sie die Sterbeszene der Titelheldin begleitet. Schon die instrumentale Urfassung war eine Trauermusik, komponiert 1890, drei Jahre vor der Vollendung der Oper, zum Gedenken an Herzog Amadeo von Savoyen. Die Chrysanthemen als traditionelle Trauerblumen gaben dem dreiteiligen Andante-Satz seinen Titel.
Für die Ballettmusik La Boutique Fantasque wiederum ließ sich Ottorino Respighi von Klavierstücken Gioacchino Rossinis inspirieren.
Avi Avitals Karriere nahm ihren Lauf, nachdem er 2007 als erster Mandolinenspieler überhaupt den israelischen Aviv-Wettbewerb gewann. Es folgten erste Auftritte an so bedeutenden Spielstätten wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Londoner Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, dem Konzertsaal der Verbotenen Stadt in Peking und dem Gewandhaus in Leipzig. Überdies gastierte er bei großen internationalen Festivals, trat mit den führenden Orchestern der Welt auf und ging enge Partnerschaften mit anderen Künstlern ein, die seine Aufgeschlossenheit für neue musikalische Wege teilen, darunter der Cembalist Mahan Esfahani, die Akkordeonistin Ksenija Sidorova und der Perkussionist Itamar Doari.
Avi Avital hat der Mandoline in den letzten Jahren zu neuem internationalen Ansehen verholfen, ihr Repertoire wiederbelebt und sie zu einer festen Größe im Konzertleben gemacht. Seine künstlerischen Fähigkeiten, dargeboten in einem Repertoire, das von halsbrecherischen Arrangements von Vivaldis Vier Jahreszeiten bis zu über 100 neuen Auftragswerken von Komponisten wie Anna Clyne, Avner Dorman, David Bruce und Giovanni Sollima reicht, verbinden Virtuosität, musikalisches Können und starke Ausdruckskraft.
Seine Entstehungsphase ist dem Capriccio Italien deutlich anzumerken: Tschaikowsky entwarf dieses Werk während eines Romaufenthalts 1879/80, bei dem er auch den italienischen Karneval erlebte. Das rund 16 Minuten dauernde Capriccio Italien wurde am 6. Dezember 1880 in Moskau unter Nikolai Rubinstein uraufgeführt und war ein großer Erfolg beim Moskauer Publikum, nicht zuletzt vielleicht, weil sich darin Einflüsse italienischer Volksmusik niedergeschlagen haben. Die Themen sind in der Tat italienisch und damit auch westlich orientiert, aber die Techniken, mit denen Tschaikowsky diese verarbeitet, sind russisch.

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

MI, 16.02.2022, 20:00 Uhr, SINF A
DO 17.02.2022, 20:00 Uhr, SINF B

Giacomo Puccini Crisantemi
Giovanni Sollima Konzert für Mandoline und Orchester
Antonio Vivaldi Concerto für Mandoline D-Dur RV 93
Ottorino Respighi La Boutique Fantasque
Peter Tschaikowsky Capriccio Italien op. 45
Avi Avital, Mandoline
Dirigent Sebastian Tewinkel

BASF-FEIERABENDHAUS
Preise 49 € / 43 € / 35 € / 28 € / 17 €
Zzgl. 3 € an der Abendkasse