 THEATERSAAL
 Do, 7.2.2013, 11.00 Uhr Fr, 8.2.2013, 11.00 Uhr Sa, 9.2.2013, 19.30 Uhr
 Die Dreigroschenoper
 Theaterstück von Bertolt Brecht
Musik: Kurt Weill Inszenierung: Éva Adorján, Jürgen Esser Musikalische Leitung: Daniel Carlberg
Es spielen die Mitglieder des JUST, Éva Adorján, Urs-Alexander-Schleiff, Stephan Wriecz
Eine Koproduktion des Jungen Spiel Theaters des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Preise: 7 Euro / Erm. 4 Euro, Familienpaket 15 Euro, Schulklassen 3,50 Euro
In der letzten Spielzeit feierte Die Dreigroschenoper einen großen Erfolg bei Publikum und Presse und wurde zum Kurt-Weill-Fest in Dessau-Roßlau eingeladen. In dieser Produktion stehen Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam auf der Bühne und werfen damit nicht nur Fragen zu Gesellschaft und Wirtschaft auf, sondern machen auch das Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen zum Thema. »Als Aufstand der Kinder gegen eine von Geldgier beherrschte Erwachsenenwelt findet Die Dreigroschenoper […] zu ihrem revolutionären Ursprung zurück.« (Die Rheinpfalz) Kinder werden einerseits zur Ware und von Erwachsenen benutzt; andere wiederum lassen sich vom Nachwuchs alles gefallen. Mackie Messer und seine Bande erkennen keine Grenzen und keine Moral an – es zählen nur die eigenen Regeln. Die Platte aus Jugendlichen hält eine ganze Stadt in ihren Fängen. Andere Kinder werden von Familie Peachum zum Betteln auf die Straße geschickt – eine Wirklichkeit in vielen deutschen Großstädten. Die Dreigroschenoper, ein überraschend aktueller Klassiker, wird hier Jugendlichen verständlich und heutig gezeigt. »Eine furiose Inszenierung, die so schillernd und humorvoll wie berührend die Geschichte vom Banden-Chef Macheath […] erzählt.« (Mannheimer Morgen) Neben den jungen Schauspielern haben sich unzählige weitere Jugendliche an der Produktion beteiligt, Kostüme und Maske mit entworfen und gestaltet. Es ist eine Gemeinschaftsproduktion der großen Kunstinstitutionen der Stadt – mit Livemusik, schrill und heutig, wie dieses Theaterstück nur selten zu sehen ist.
»… schlichtweg großes Musiktheater, ein Spektakel für die Sinne und den Geist.« (Mannheimer Morgen)

|
|