Sevilla


THEATERSAAL

Fr, 14.1.2011, 19.30 Uhr [BR 2, WA]
Sa, 15.1.2011, 19.30 Uhr [BR 1]


Sevilla

Choreographie: María Pagés
Texte: Garcia Lorca, A. Machado, Ben-Sahl, Saramogo u.a.
Musik: Schostakowitsch, Sarasate, Bizet u.a.
Bühnenbild: Christian Olivares
Compania María Pagés
Preis. 23 Euro bis 44 Euro

»Als ich wieder zuhause war, wurde mir klar, dass Sevilla nicht bloß Sevilla ist[…], nicht nur die sprudelnden Springbrunnen, in denen sich die ganze Kunstfertigkeit der Sevillaner Handwerker spiegelt, der Vorfahren meiner Eltern und deren Eltern. Sevilla, das ist nicht nur der glänzende Regen auf den Alleen oder die Sonne, die von ockerfarbenen Mauern reflektiert wird, nicht nur die Königlichen Gärten, die Alcazares oder der Mond, der sich auf den orientalischen Kuppeln spiegelt […], nicht nur diese gleißende Landschaft, die so zahlreiche Dichter, Maler und Musiker inspirierte. Nein, Sevilla ist nicht nur all das, sondern viel mehr. Es ist alles, was die Erde braucht, um den Himmel zu berühren. Sevilla ist ein Geheimnis.«
María Pagés

María Pagés ist zweifellos ein Star der Flamencoszene. Sie begann ihre Karriere bei der Compagnie Antonio Gades. Dort trat sie vor allem in Carmen und Bluthochzeit auf. Außerdem arbeitete sie mit bedeutenden Tänzern und Choreographen wie Mario Maya und Rafael Aguilár zusammen. Darüber hinaus hat sie in einigen Filmen mitgewirkt, u.a. in Carmen von Carlos Saura, sie choreographiert für das Spanische National Ballett sowie für die Show Riverdance, womit ihre weltweite Karriere begann.
Ihre Interpretation des Flamenco zeigt, welche Auswirkung die Überschreitung von kulturellen und religiösen Grenzen auf die Menschen haben kann. Dabei verwendet sie die traditionellen Schritte des Flamenco, sucht aber auch immer in den angrenzenden Künsten nach Stilelementen und verwirklicht so ihren tiefen Glauben, dass der kulturelle Austausch zum Verständnis zwischen den Menschen beitragen kann.