 THEATERSAAL
 Sa, 29.10.2011, 19.30 Uhr [JA] So, 30.10.2011, 19.30 Uhr [BR 3]
 Not Made for Flying
 Konzept und Choreographie: Simone Sandroni Konzept/produktion und Ausstattung: Lenka Flory Musik und Sound: Drago Ivanusa Déjà Donné Company in Kooperation mit EnKnapGroup Dauer: ca. 70 Minuten Preise: 33 / 28 / 23 / 18 Euro
Unsere Ziele und Vorstellungen enthalten übermenschliches Potential, das dazu da ist, uns aus der Enge unseres irdischen Lebens zu erheben und uns unseren Ideen näher zu bringen. Schließlich sind unser Scheitern, unsere Tragödien und die Momente, in denen wir fallen, immer heroisch. Mit einer Besetzung aus Superhelden mit sehr hohen Zielen, die manchmal unglücklich, tollpatschig oder vielleicht einfach menschlich sind, findet Not made for Flying die Schönheit in der Spannung zwischen Heldentum und Menschlichkeit. DÉJÀ DONNÉ
Wie weit kannst du gehen und wie hoch kannst du kommen? Diese Fragen stellen die Choreographen Simone Sandroni und Lenka Flory in ihrem neuesten Tanztheaterabend. Darin thematisieren sie die endlosen Versuche des Menschen, die Schwerkraft zu überwinden. Wie Vögel scheinen die Tänzer zu schweben. Die Bindung zur Erde, zu ihrem Ursprung und ihrem Zentrum können sie aber dennoch nicht überwinden. Welche Bedeutung hat der Bodenkontakt? Auch damit beschäftigen sich die beiden Choreographen in ihrem zweijährigen Tanzprojekt in Zusammenarbeit mit der EnKnap- Group in Ljubljana, das sie als Work in Progress verstanden wissen wollen. Gemeinsam mit Schülern aus Tanzausbildungsstätten in ganz Europa loten sie die Grenzen der Schwerkraft und die Bedeutung der Bodenhaftung aus. Aufeinander bezogene Bewegungen, synchron, mit Körperkontakt oder isoliert – Not made for Flying überzeugt durch Dynamik, Emotion und viel Humor. Gedanken über Kindheit und Jugend skizzieren die Bedingungen für unser nächstes Leben. Mit einem Funken Selbstironie und italienischem Charme ist die Choreographie mitreißend und zeigt intensiven körperlichen Einsatz. Am Ende haben die Tänzer den Kampf gegen die Schwerkraft zwar nicht gewonnen, dafür aber zu sich selbst gefunden.
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 Foto: Franz Kimmel |


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