4. Sinfoniekonzert


BASF-FEIERABENDHAUS

Mo, 27.2.2012, 20.00 Uhr [SINF A]
Di, 28.2.2012, 20.00 Uhr [SINF B]
jeweils 19.00 Uhr Einführung


4. Sinfoniekonzert

Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 Unvollendete
Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert D-Dur KV 218
Antonin Dvorák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 Aus der neuen Welt
Dirigent: Karl-Heinz Steffens  
Solist: Viviane Hagner, Violine
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Preise: 39 Euro, 36 Euro, 33 Euro, 25 Euro, 21 Euro, 18 Euro
zuzügl. 2 Euro an der Abendkasse

Franz Schuberts h-Moll-Sinfonie gibt der Musikwissenschaft einige Rätsel auf: Trägt sie den Titel Unvollendete zu Recht, oder hat der Komponist bewusst auf weitere Sätze verzichtet, weil er sein Werk schon in den ersten beiden Sätzen als vollendet betrachtete? Bisher jedenfalls wurde das Problem nicht geklärt. Das grandiose Werk zählt dennoch zu den meistgespielten des Komponisten.
Die 9. Sinfonie e-Moll op. 95 Antonín Dvoráks trägt den Namen Aus der Neuen Welt, da sie von Dvoráks dreijährigem Amerika-Aufenthalt inspiriert wurde. Es wurde sein wohl populärstes Werk, zu dem er selbst schrieb: »Aber den Unsinn, dass ich indianische oder amerikanische Motive verwendet hätte, lassen Sie aus, weil das eine Lüge ist. Ich habe nur im Geiste dieser amerikanischen Volkslieder geschrieben.« Die Musik aus der Neuen Welt beinhaltet einen zeitlosen Pioniergeist, beschreibt den optimistischen Aufbruch in eine bessere Welt. Die Themen seiner Ecksätze sind kurz und prägnant gehalten und einer zyklischen Grundkonzeption untergeordnet: Das Hauptthema erscheint in allen folgenden Sätzen der Sinfonie.
In dem von Mozart innerhalb weniger Wochen komponierten Violinkonzert D-Dur KV 218 ist der Schlusssatz höchst originell und voller Überraschungen gestaltet. Im melodischen und harmonischen Ritornell fügt der Komponist eine Episode ein, in der der Solist streckenweise die Melodie selbst durch gleichzeitiges Mitspielen der leeren G-Saite begleitet, und so einen stilisierten Musette-Dudelsack-Klang erzielt. Das Violinkonzert ist von einer großen Reinheit und Tiefe des Ausdrucks geprägt.



Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz