 BASF-FEIERABENDHAUS
 Mo, 13.2.2012, 20.00 Uhr [SINF A] Di, 14.2.2012, 20.00 Uhr [SINF B] jeweils 19.00 Uhr Einführung
 3. Sinfoniekonzert
 Philip Glass: Violinkonzert Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur Dirigent: Dennis Russell Davis Solist: Linus Roth, Violine Bruckner Orchester Linz Preise: 39 Euro, 36 Euro, 33 Euro, 25 Euro, 21 Euro, 18 Euro zuzügl. 2 Euro an der Abendkasse
Das Bruckner Orchester Linz als sinfonisches Orchester des Landes Oberösterreich ist mit den Auftritten in »seinem« Brucknerhaus – auch als tragende Säule des Brucknerfestes – über Österreich bis zu Tourneen in die musikalischen Zentren der Welt ein Aushängeschild für die Stadt Linz und das Land Oberösterreich. Die permanente Auseinandersetzung mit dem sinfonischen Werk Anton Bruckners verschafft dem Orchester eine einzigartige Stellung, wobei diese musikalische Botschaft nicht nur durch den Namen des Orchesters transportiert wird. So widmet es sich bis 2010 mit seinem Chefdirigenten Dennis Russell Davies der Einspielung aller Bruckner-Sinfonien jeweils in den Erstfassungen. Neben Bruckners wohl beliebtester 7. Sinfonie beweist das Orchester in diesem Konzert in Philip Glass’ Violinkonzert, dass ihm auch die Klassische Moderne vertraut ist. Phil Glass wurde vor allem durch seine Glass-Works und die Filmmusik Koyaanisquatsi sehr bekannt. Er schuf verschiedene phantasievoll strukturierte und orches- trierte Werke für sein eigenes Ensemble und für Sinfonieorchester. Sein packendes Violinkonzert von 1987 orientiert sich an der klassischen Dreisätzigkeit. Die Sinfonie Nr. 7 verhalf Anton Bruckner zum Durchbruch als Sinfoniker. Die Uraufführung im Dezember 1884 fand vor dem Leipziger Publikum immerhin gemäßigten Beifall, was für Bruckner, der erbitterte Ablehnung gewöhnt war, schon einen großen Erfolg bedeutete. Die Münchner Erstaufführung im März 1885 unter Hermann Levi wurde dann ein durchschlagender Erfolg. Die Sinfonie Nr. 7 spricht ganz Bruckners eigene Sprache, obwohl die Coda des langsamen Satzes unter dem Eindruck von Richard Wagners Tod entstanden war. Die Kritiker lobten insbesondere den klaren formalen Aufbau des Musikstückes, seine formale Schlüssigkeit. Sie sprachen von der Klassizität des Werkes und nannten ihn in einem Atemzug mir Beethoven.
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 Dennis Russell Davies |

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