1. Philharmonisches Konzert


KONZERTSAAL

Mi, 28.9.2011, 19.30 Uhr [TG 3]


1. Philharmonisches:Konzert

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zum Trauerspiel »Coriolan« c-Moll op. 62
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr.6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
solist: Tzimon Barto, Klavier  
dirigent: Karl-Heinz Steffens
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Preise: 26 Euro, 20 Euro, 15 Euro

Der Spiegel bezeichnete Tzimon Barto in einem Portrait als »eine[n] der vielschichtigsten, unerschöpflichsten und besten Pianisten der Gegenwart« (Spiegel Online, 23.9.2009).
Tzimon Barto wuchs im tiefen Süden der usa als einziger Sohn einer Baptisten-Familie auf. Bereits früh zog er zum großen Erstaunen seiner Umgebung das Klavier- dem Fußballspielen vor. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt Tzimon Barto von seiner Großmutter, die ihm vor allem diverse Hymnen und Broadway-Klassiker beibrachte. Sie erkannte sein Talent und nahm ihn häufig mit auf Konzertbesuche in Orlando, der nächsten großen Stadt. Nach seinem Studium an der Juilliard School gelang ihm sein internationaler Durchbruch Mitte der 1980er Jahre, als er auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein und bei den Salzburger Festspielen auftrat.
Seitdem hat Tzimon Barto mit beinahe allen international renommierten Orchestern konzertiert und ist ein häufiger Gast bei großen Musikfestivals. In seiner nunmehr gut 25-jährigen Karriere arbeitete er häufig mit dem Dirigenten Christoph Eschenbach zusammen, mit dem ihn eine ebenso lange Freundschaft verbindet. Tzimon Barto hat zahlreiche Klavierwerke auf CD eingespielt: nach Aufnahmen mit Werken von Rameau und Ravel für Ondine hat er dort kürzlich eine Einspielung mit ausgewählten Haydn-Sonaten sowie eine CD mit Werken von Schumann vorgelegt. Auf letzterer ist er als Solist des NDR Sinfonieorchesters und als Duo-Partner von Christoph Eschenbach (Klavier) zu hören.
Im Jahr 2006 hat Tzimon Barto einen internationalen Kompositionswettbewerb für Klavier solo – den »Barto Prize« – ins Leben gerufen. Zusätzlich zu seiner Karriere als Pianist betätigt er sich als Schriftsteller.
Sein erstes Buch eine frau griechischer herkunft erschien 2001 und wurde 2008 neu aufgelegt. Eine Bühnenversion wurde in Frankfurt und Wien aufgeführt und bei Oidium auf dvd veröffentlicht. Im Frühjahr 2010 hat Oidium die Novelle Harold Flanders veröffentlicht.




Tzimon Barto, Klavier