THEATER IM
PFALZBAU
Pfalzbau 15 Musiktheater
Musiktheater

Eine Frau, die weiß, was sie will!

Freitag15. April15.04201619:30 UhrTickets 38 € - 20 €
Samstag16. April16.04201619:30 UhrTickets 38 € - 20 €
Musiktheater

Eine Frau, die weiß, was sie will!

Musikalische Komödie in zwei Akten von Oskar Straus

Nach knapp 90 Minuten fühlt man sich völlig beschwipst von so viel Energie, Geist und Witz. 

Berliner Morgenpost 

Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. 

Die Welt

Zwei Darsteller verkörpern 20 verschiedene Rollen − schon dieses Verhältnis verheißt einen ungewöhnlichen Theaterabend. Die mehrfach preisgekrönte Schauspielerin Dagmar Manzel als Operettendiva Manon Cavallini spielt sowohl deren Verehrer Raoul Severac als auch den Vater ihrer Tochter Lucy. Schauspieler Max Hopp, der mit zahlreichen wichtigen Regisseuren gearbeitet hat,  verkörpert eben jene Tochter Lucy sowie gleich alle fünf Liebhaber der Cavallini und den Hausfreund Lucys obendrein! Regisseur Barrie Kosky präsentiert eine ebenso rasante wie atemlose Tour de force, der das Orchester unter Adam Benzwi mit einem furiosen Feuerwerk an flotten Märschen, stürmischen Walzern und unvergleichlichen Chansons aus der Feder von Oscar Straus ordentlich einheizt. 

Der gefeierte Operettenstar Manon Cavallini ist der Schwarm aller Männer. Auch Raoul Severac, der allabendlich ihre Vorstellung im Theater besucht, ist der Diva hoffnungslos erlegen – sehr zum Unmut der jungen Lucy Paillard, die in den schmucken Junggesellen vernarrt ist und sich in den Kopf gesetzt hat, ihn zu heiraten. Im Theater bedrängt Lucy ihren Vater daher, ein Treffen mit der Cavallini zu arrangieren, bei dem sie den Bühnenstar darum bittet, auf Raoul zu verzichten und ihn ihr zu überlassen. Was der Backfisch nicht weiß ist, dass Manon ihre Mutter ist und ihr Vater den Kontakt zum gemeinsamen Kind einst per Gericht verboten hat. Aus Liebe zu ihrem Kind verzichtet Manon auf Raoul. Bei einem intimen Dinner demonstriert sie Raoul gegenüber ihren freizügigen Lebensstil und führt ihn Lucy zu. Weitere turbulente Verwicklungen folgen im zweiten Akt.

Barrie Kosky ist seit der Spielzeit 2012/13 Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Am Ende seiner ersten Spielzeit wurde die Komische Oper Berlin in der Kritikerumfrage der Opernwelt zum Opernhaus des Jahres gewählt. Barrie Kosky inszenierte an der Komischen Oper Berlin Die Monteverdi-Trilogie, Die Zauberflöte, Ball im Savoy, Rusalka, Iphigenie auf Tauris, Kiss me, Kate; Rigoletto, Die Hochzeit des Figaro, Sieben Songs/Die sieben Todsünden und Le Grand Macabre. Er arbeitete außerdem an zahlreichen wichtigen nationalen und internationalen Theatern und Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper München, der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der English National Opera in London und der Wiener Staatsoper. 

Barrie Kosky war von 2001 bis 2005 Intendant des Schauspielhauses Wien, 1996 der künstlerische Leiter des Adelaide Festivals in Australien und hat für Opera Australia, die Sydney Theatre Company, die Melbourne Theatre Company und die International Festivals in Sydney und Melbourne Opern- und Theaterproduktionen inszeniert. Weitere Regieprojekte sind u.a. am Royal Opera House Covent Garden in London, beim Glyndebourne Festival, am Teatro Real Madrid und der Finnischen Nationaloper geplant.

Komische Oper Berlin

Copyright
Iko Freese / drama-berlin.de

Musikalische Leitung
Adam Benzwi

Inszenierung
Barrie Kosky

Musikalisch-szenische Einrichtung
Adam Benzwi, Pavel B. Jiracek, Barrie Kosky

Kostüme
Katrin Kath

Mit
Dagmar Manzel und Max Hopp

Preise
38 € / 32 € / 26 € / 20 €