 THEATERSAAL
 FR, 7.5.2010, 19.30 Uhr
 Harem Globetrotters »Passt schon!«
 Rhein-türkisches Kabarett
Mit Selda Akhan und Beate Bohr
Regie: Thomas Köller
Einheitspreis: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Tageskarte für den 7.5.2010: 15 Euro
Die eine ist blond, die andere dunkelhaarig, die eine groß und schlank, die andere klein und weiblich, die eine cool, die andere leidenschaftlich. Zwei Frauen auf dem Weg ganz nach oben. Aufgewachsen zwischen Köln-Nippes und Leverkusen-Langenfeld, zwischen Allah und Helau, zwischen Fatima und Fasteleer, sind sie die weiblichen Botschafter der Generation Golf, die Sugababes des Kabaretts.
Sie planen ihren großen Durchbruch im Juni 2007. Spätestens dann soll Seldas Küche mit dem Esszimmer verbunden sein. Im Herbst gehen sie auf Deutschlandtournee, im Vorprogramm: Angela Merkel. Im März 2008 findet eine Privatvorstellung für Präsident Bush statt, der daraufhin alle Truppen aus dem Irak abzieht. 2009 reparieren sie zwischen zwei Vorstellungen die Discovery und retten den Weltfrieden.
Mit ihrem Programm »Passt schon!«, bei dem Thomas Köller Regie führte, beweisen Selda Akhan und Beate Bohr, dass sich weibliches Kabarett nicht immer nur auf den Schuhkauf beschränken muss. Sie sind politisch, aber eben politisch inkorrekt, offensiv und selbstbewusst und reiben sich gegenseitig ihre verschiedenen Kulturen unter die Nase.
Beate Bohr machte an der Schule des Theaters »Der Keller« eine klassische Bühnenausbildung. Danach spielte sie an diversen Stadttheatern und in Fernsehserien oder Hörfunk. Selda Akhan studierte in Izmir Schauspiel- und Theaterwissenschaften. Nach dem Diplom zog es sie zu rück ins Rheinland, wo sie unter anderem im Stadttheater Düsseldorf oder im Bonner Pantheontheater auf der Bühne stand und in Fernsehen und Hörfunk vertreten war.
»Jede für sich umwerfend komisch, beide zusammen eine echte Kabarett-Sensation! Die Zukunft des Kabaretts ist weiblich und spricht mindestens zwei Sprachen!«
Wilfried Schmickler
»Sollte der EU-Beitritt der Türkei eines Tages klappen, dann liegt das an diesen beiden Damen!«
Jürgen Becker

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